meine_Gastfamilie

Orinoco e.V. Stuttgart
Unterstützungsprojekt für die Warao
im Orinoko Delta
Venezuela


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Ziele der Projektarbeit

Die Warao stellen mit rund 25.000 Individuen die zweitgrößte indianische Ethnie in Venezuela. Sie leben im Orinoko-Delta und den angrenzenden Regionen, den Estados "Monagas" "Delta Amacuro".

Ursprünglich Sammler und Fischer, gehen sie heute einer Vielzahl von Aktivitäten nach, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Neben Fischen, Jagen, Sammeln und Brandrodungsfeldbau arbeiten die Erwachsenen als Tagelöhner für Palmherzfabriken und Sägewerke oder in den Städten Tucupita und Barrancas, wo sie unter Slumbedingungen leben. Denn wie wir alle, so brauchen auch die Warao Geld.

Sei es für Grundnahrungsmittel in Zeiten der Knappheit, wenn Fische rar sind oder die Pflanzungen noch nicht gereift. Oder für Stoff, Kleidung und das Benzin der Außenbordmotoren, die sie zu weiter entfernten Feldern oder bei schwerer Krankheit die Stadt bringen.

Doch die wenigen Geldverdienstmöglichkeiten sind selbst nach lokalen Maßstäben ausgesprochen schlecht bezahlt. Der Verkauf von Kunsthandwerk ist da immerhin eine bescheidene Einnahmequelle.

Die Männer fertigen Tiere aus leichtem Balsaholz und die Frauen stellen Körbe aus Palmfasern für den Verkauf an Touristen her. Auch viele Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens sind kunstvoll gefertigt wie etwa die Hängematten und Siebe.

Der Absatzmarkt vor Ort ist sehr begrenzt und Zwischenhändler zahlen schlecht. Örtlich haben sich immerhin einige Kooperativen gebildet, mit denen man die Arbeit aufnehmen kann.

Die Ethnologin Stefanie Herrmann hat 1998-1999 ein Jahr in einem Warao-Dorf gelebt und das Delta seither wiederholt besucht. Zusammen mit ihr möchte Orinoco e.V. Stuttgart ein Unterstützungsprojekts für die Warao ins Leben rufen.

Wir wollen zunächst im kleinen Rahmen Kunst- und Handwerksprodukte importieren und auf Veranstaltungen anbieten. Die auf diese Weise erwirtschafteten Gewinne sollen in Projekte investiert werden, die in verschiedenen Dörfern konkret die Lebensbedingungen der Bewohner verbessern. Geplant sind die Gabe von Solarlampen und Radios für die lokalen Gesundheitszentren und der Bau von Latrinen.

Wir hoffen so dazu beizutragen, daß die Warao nicht weiter in größere Städte inklusive Caracas abwandern, sondern in ihrer Heimatregion auf würdige Weise ihre kulturelle Unabhängigkeit leben können.


Aller Anfang ist bekanntlich schwer!

Deshalb freuen wir uns über Ihre kleine (und natürlich auch große) Spende!

Bei Interesse, spenden Sie an:

Orinoco e.V
Stichwort: "Warao"
Konto Nr.: 708801005
Bei: Volksbank Plochingen
BLZ: 61191310

 

Oder informieren Sie sich über Orinoco e.V. und die Warao

 

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Created by
Stefanie Herrmann
Last modified: Wed Jan 21 11:43:03 Westeuropäische Normalzeit 2004